Wie Kinder zum Deutsch kommen

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Produktinformationen "Wie Kinder zum Deutsch kommen"


Unser Bildungssystem tut sich immer noch schwer mit Kindern, die aus einem anderen Land zu uns gekommen oder als Kinder ausländischer Mitbürger hier geboren sind und die deutsche Sprache erlernen wollen. In diesem Film macht die bekannte Sprachwissenschaftlerin und Fachbuchautorin Prof’in Dr. Iris Füssenich  auf charmante Weise deutlich, wieso sprachliche Bildung eine Schlüsselkompetenz für Kinder mit Migrationshintergrund ist, wie sich die Sprache bei mehrsprachigen und Migrantenkindern entwickelt und worauf es dabei an kommt.  Außerdem werden eine gelungene Migrationsgeschichte erzählt und zahlreiche Empfehlungen für die pädagogische Praxis sowie hilfreiche Tipps für Eltern vermittelt.

 

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09.04.2019

REZENSION

Inhalt / Grundthesen:
Die Dokumentation beschäftigt sich mit der Frage, wie insbesondere bei Kindern aus mehrsprachigen Familien der Erwerb der deutschen Sprache in Familie, Kindergarten und Schule abläuft, welche Fehlentwicklungen möglich sind und was bei Problem zu tun ist. Einige Hauptthesen – vertreten insbesondere von der zentralen Expertin Prof'in Dr. Iris Füssenich von der PH Ludwigsburg sowie einiger anderer Expertinnen – ziehen sich durch den ganzen Film:
- Mehrsprachigkeit ist in der heutigen Welt der Normalfall, die traditionelle Vorstellung von Einsprachigkeit ist ein im Grunde überkommenes Konzept.
- Der Spracherwerb läuft bei Kindern aus mehrsprachigen Familien nicht wesentlich anders aus als bei einsprachig aufwachsenden Kindern, so dass auch die Mittel und Wege der sprachlichen Bildung und Sprachförderung mit wenigen Ausnahmen (z.B. Nutzung zweisprachiger Bilderbücher) die gleichen sind.
- In der Regel sind Probleme mehrsprachiger Kinder bei frühen Erwerb der deutschen Sprache nicht auf die Mehrsprachigkeit selbst zurückzuführen, sondern auf das niedrige Prestige vieler häufiger Herkunftssprachen in unserer Gesellschaft und daraus resultierende Fehleinschätzungen pädagogischer Institutionen, sowie Verunsicherungen in den Familien, Kindergärten und Schulen. Die Wertschätzung der Herkunfts- und Familiensprache(n) und ihr emotionaler hoher Stellenwert ist die Basis für den erfolgreichen Erwerb auch der deutschen Sprache als Zweitsprache.

Aufbau:
Nach einer allgemeinen Einführung zum Thema (getragen vom Kommentarsprecher im off über illustrative Bilder aus dem Kindergarten- und Schulalltag) ist der Film in kurze thematische Abschnitte von ca. 1 – 4 min Länge gegliedert. Diese werden durch Titeleinblendungen wie „Warum ist Sprache so wichtig?“ oder „Wertschätzung und Prestige von Sprache“ eingeleitet. Inhaltlich führen insbesondere die Interviewpassagen mit Frau Prof'in Dr. Füssenich durch die einzelnen Themen, die ergänzt werden von kurzen Szenen aus der Sprachpraxis in verschiedenen Kindergärten sowie Interviews mit weiteren Expertinnen (z.B. der Leiterin eines Sprachförderkindergartens). Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der zweisprachigen Familie von Elena Terzidou gewidmet, die hier sowohl als Mutter dreier mit Griechisch und Deutsch aufwachsender Kinder als auch als studierte Expertin für Mehrsprachigkeit in ausführlichen Interviewpassagen und Familienalltagsszenen mit ihren Töchtern zu Wort kommt. Zentrale Begriffe und Beispiele aus der Sprachförderpraxis werden immer wieder als Schriftinserts in die Interviewpassagen eingeblendet. Die letzten vier Abschnitte reihen zunächst einige kurze Statements der diversen im Film aufgetretenen Expertinnen zu den Themen “Forderung an die Politik“, „Empfehlungen für pädagogische Fachkräfte“ und „Tipps für Eltern“ aneinander, bevor im „Fazit“ wieder der Kommentarsprecher übernimmt und die Hauptthesen zusammenfasst.

Zielgruppe:
Da die meisten im Film gezeigten oder angesprochenen Beispiele aus der Kindergartenwelt stammen, sind die Hauptzielgruppe offensichtlich Erzieher(innen), die im Kindergarten mit dem Erwerb der deutschen Sprache durch mehrsprachige Kinder zu tun haben. Der Film könnte auch für die Menschen interessant sein, die mit Migrantenkindern und deren Eltern arbeiten, z.B. Kinderärzte, Pädagogen, Sozialpädagogen usw.
Die Botschaft an sie ist, sich nicht von Vorurteilen beeinflussen und vereinfachenden politischen „Deutsch um jeden Preis“-Postulaten verunsichern zu lassen, sondern die jeweiligen Familiensprachen mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln und ansonsten – wie bei allen anderen Kindern auch – Sprachbildung zu fördern über Spiel, Gesang, Betrachten von Bilderbüchern und sonstiges Schaffen von Sprachanlässen, bei denen die Kinder Bedeutungs- und Benennungskompetenzen für die Begriffe entwickeln. In zweiter Linie sind im gleichen Sinne auch Eltern mehrsprachiger Familien selbst angesprochen; schließlich auch alle in Politik und Verwaltung Verantwortlichen für sprachliche Bildung.

Bewertung:
Die Dokumentation formuliert ihre Hauptthesen sehr klar und macht sie durch häufige Wiederholung auch einprägsam, so dass jedem, der sich erstmals mit der Thematik beschäftigt, ein Grundverständnis für den Sachverhalt und die Problemlage vermittelt wird. Der Film ist mit viel Liebe und Engagement gedreht worden, aber - wie viele Filme dieser Art – leider mit einem sehr kleinem Budget ausgestattet, was man ihm – mit Blick auf die technische Qualität – an einigen Stellen auch ansieht. Im Fall einer Produktion zu einer so speziellen Thematik ist dies für die interessierte Zielgruppe aber sicher zu verschmerzen. Das Fachpublikum findet in dem Film bestimmt interessante Aspekte und Inspirationen für die eigene Arbeit - somit kann man den Film auch guten Gewissens weiterempfehlen.

08.02.2019

wird für jede Gruppe besorgt

08.02.2019

Top

Ich bin sehr begeistert von dem Sprachförderfilm! Ich bin fest davon überzeugt, dass es ein sehr hilfreicher Ratgeber für die Erzieherinnen und Eltern sein wird.

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