V&Ö - Talk-Paket

V&Ö - Talk-Paket
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Produktinformationen "V&Ö - Talk-Paket"

Mit V&Ö-Lizenz für professionelle Aufführer und Verleiher (Kinos, Medienzentralen, Bildstellen, etc.). Mit der V&Ö-Lizenz  erwerben Sie die V&Ö Rechte für den nichtkommerziellen öffentlichen Verleih und den Einsatz in öffentlichen, kirchlichen und staatlich anerkannten privaten Bildungseinrichtungen. Die Lizenz ist zeitlich unbegrenzt. Eine Vervielfältigung der DVD ist nicht gestattet.

Dieses Paket beinhaltet die unten beschriebenen DVDs:

 "Mit Kindern wachsen - Was macht eine gute Pädagogik aus?"  (2014)


Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurden zwei Wissenschaftler, ein Trainer, eine KiTa-Leiterin und eine Mutter zu einem Pädagogik-Talk in die „Alte Ziegelei“ in Kaufungen eingeladen.
In diesem ungewöhnlichem  Ambiente haben die Talkgäste inspirierende Dialoge geführt und  die Kernfragen zur pädagogischen Qualität gegen den Strich gebürstet. In lockerer und entspannter Atmosphäre haben sie die Pfade des üblichen Fachpalavers verlassen, um sich auf einige wesentliche Merkmale einer guten Pädagogik zu besinnen. Moderation: Inge Michels. Dabei herausgekommen ist ein unterhaltsames und gleichzeitig tiefsinniges Gespräch mit Gänsehautmomenten, mit anregenden wie auch entlastenden Informationen für Eltern, KiTas, Schulen, Fachschulen und Fachhochschulen, sowie alle an einer gelingenden Pädagogik interessierten Menschen. 

Der Trainer für emotionale Didaktik und ehemalige Schulleiter Michael Kobbeloer ist überzeugt, dass Pädagogik nur dann gut ist, wenn es gelingt für Lernende wie Lehrende eine angenehme „Temperatur“ herzustellen, bei der es beiden gut geht. Pädagogik muss emotional sein. Angst, Misstrauen und Druck erzeugen dagegen eine eher eisige Atmosphäre.

Dr. Christa Preissing, die in den 70iger Jahren den „Situationsansatz“  mitentwickelt hat, ist der Überzeugung, dass eine Pädagogik dann gut ist, wenn sie sich an den Schlüsselsituationen im Leben der Kinder orientiert und ihnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit ermöglicht. Neugierig sein, rausgehen, explorieren sind wichtige Elemente; aber Pädagogik sollte auch lustvoll sein.
Für Susan Henning, KiTa-Leiterin und Marte Meo Supervisorin bedeutet gute Pädagogik, Kinder genau wahrzunehmen, die atemberaubenden Momente im Leben der Kinder zu erkennen und mit ihnen zu teilen. Es kommt darauf an, nach den Stärken der Kinder zu schauen, nicht nach dem, was sie nicht können. Gute Pädagogik fängt beim Pädagogen selbst an.

Manuela Schlotzhauer ist Mutter von zwei Kindern und eine Frau mit einem pädagogischen Herz. Gute Pädagogik heißt für sie, sich Zeit für die Kinder zu nehmen und ihnen zuzuhören. Jedes Kind ist einzigartig und hat besondere Fähigkeiten, die es zu erkennen und zu fördern gilt.

Der bekannte Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther sagt, Kohärenz, also ein Zustand, bei dem im Gehirn alles passt, ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Pädagogik. Der Umgang von Großeltern mit ihren Enkeln kann hier einen prima Weg aufzeigen, denn sie sind frei, haben keinen Druck und Zeit und wollen aus ihren Enkelkindern nicht unbedingt etwas machen, sondern einfach nur, dass es ihnen gut geht.

Ein Fazit drängt sich am Ende des Gesprächs auf: Weniger ist manchmal mehr! Nicht die endlosen Kataloge der Ziele und Methoden, der als wichtig erachteten Kompetenzen sind maßgebend, sondern das Wohlbefinden aller am pädagogischen Prozess beteiligten Menschen, der Kinder wie auch der Erwachsenen.
Inhalte: Einführung / vier einzeln anwählbare Dialoge / Fazit  - Idee: Detlef Diskowski

Laufzeit: 67 Min.

 

"Ist weniger mehr?" Brauchen wir im Umgang mit unseren Kindern mehr Programme oder mehr Gelassenheit?

 

Die o.a. Fragen stellen sich immer mehr Fachkräfte in der Elementarpädagogik. Klar, man könnte sie kurz und knapp beantworten. Das wäre aber zu einfach. Deswegen haben wir renommierte ExpertInnen eingeladen und diese dazu befragt. Heraus gekommen ist eine anspruchsvolle Diskussion, die zeigt, dass es viel „Für und Wider“ gibt: „Programme sind keine Knebel-Instrumente“ sagt Dr. Christa Preissing, „würden 10 Gebote evtl. ausreichen“ fragt Detlef Diskowski und Gerald Hüther reduziert es sogar auf eine einzige Vorgabe, die es umzusetzen gilt. Trotzdem haben alle auch versucht, einen sog. „Wertekern“ im Umgang mit den Kindern heraus zu arbeiten. Dabei ist eine Diskussion entstanden, bei der viele wesentliche Aspekte der persönlichen Haltung, der pädagogischen Praxis und der Ausbildung behandelt werden. Damit bietet diese DVD zahlreiche Anregungen für die persönliche Weiterentwicklung von Fachkräften, für die Reflektion im Team, für Fortbildner- und FachberaterInnen und auch Denkanstöße für die Ausbildungseinrichtungen sowie die Bildungsadministration der Elementarpädagogik.

Die Diskussion haben wir in 8 Kapitel untergliedert, die im Menü der DVD einzeln anwählbar sind. Damit kann man die einzelnen Beiträge prima als Einstieg für Diskussionen und Teamsitzungen oder in der Ausbildung einsetzen.

Gesamtlaufzeit der DVD: 64 Min. / Idee: Detlef Diskowski.

 

Pädagogik-Talk 03 - Haltung - Kann sie VerHALTen steuern, uns HALT geben?

Sehr oft wird von „HALTUNG“ gesprochen. Doch was ist eigentlich damit gemeint:
Die Einstellung, persönliche Werte, Positionen? „Mit HALTUNG kann man sich selbst sichtbar machen“, sagt Prof. Dr. Winkler (Uni Jena). „HALTUNG bedeutet, dass ich mir darüber bewusst bin, wo ich stehe und wo ich hin will“, meint Michaela Kruse-Heine (nifbe). „HALTUNG ist ja nicht an sich gut. Es gibt auch schlimme Haltungen“, konstatiert Detlef Diskowski (ehem. MBJS Brandenburg) und „HALTUNG  führt für mich in die Einzigartigkeit des jeweiligen Individuums“, behauptet Karin Esch (HGQM). Die Talk-TeilnehmerInnen versuchen, sich dem nebulösen HALTUNGsbegriff auf sehr unterschiedliche Weise zu nähern. Herbert Vogt (TPS) moderiert das Gespräch sehr unaufgeregt und fordert seine GesprächspartnerInnen auf, anhand eines wunderbaren Beispiels aus der Praxis Position zu beziehen, ihr jeweiliges Verständnis von „HALTUNG“ zu beschreiben. Dabei wird deutlich, dass „HALTUNG“ auf verschiedenen Ebenen zum Tragen kommt: Auf der persönlichen, im Team und auch auf Träger-Ebene. Vor dem Hintergrund der eigenen Biografie und der professionellen Rolle glaubwürdig und authentisch zu bleiben und dem pädagogischen Auftrag gerade in schwierigen Situationen gerecht zu werden, ist eine wahrlich anspruchsvolle Aufgabe. Doch die Runde findet hilfreiche Antworten, auch auf die Frage „Wie kann ich meine HALTUNG entwickeln bzw. verändern?“ und trägt so zur Klärung des HALTUNGsbegriffs bei.  Wer dieser Diskussion aufmerksam folgt, kann für sich vlt. etwas mehr HALT gewinnen und sein VerHALTen auch in schwierigen Situationen, besser steuern, denn „man kann nicht keine Haltung haben“ (K. Esch).

Der 3. AV1 - Pädagogik-Talk mit:

Karin Esch - Personal- und Organisationsberatung, HGQM
Michaela Kruse-Heine - Transferwissenschaftlerin, nifbe
Prof. Dr. Michael Winkler - Allgemeine Pädagogik u. Theorie der Sozialpädagogik, Universität Jena
Detlef Diskowski - Erziehungswissenschaftler
Moderation: Herbert Vogt - Fortbildner und Fachredakteur (TPS)

Inhaltsangabe:

01 Haltung - was ist damit gemeint?
02 Ein Beispiel aus der Praxis
     2.1 Karin Eschs Blick auf das Praxisbeispiels
     2.2 Michael Winklers Blick auf das Praxisbeispiel
     2.3 Detlef Diskowskis Blick auf das Praxisbeispiel
03 Spontan handeln oder erst nachdenken?
     3.1 Nachdenken vs. Authentizität
     3.2 Ist Haltung auch eine Frage des Teams?
04 Wie kann Haltung entwickelt werden?
     4.1 Sich selbst gut kennen
     4.2 Selbstfürsorge, sich abgrenzen
     4.3 Reflexion über Haltung entsteht im Gespräch
     4.4 Haltungsentwicklung in der Ausbildung
     4.5 Haltung trainieren
05 Was braucht ein Team für die Entwicklung einer Haltung?
     5.1 Kultur des Austauschs
     5.2 Glaubwürdigkeit und Gelassenheit
     5.3 Die äußere Haltung
     5.4 Das Konzept als Ausdruck gemeinsamer Überzeugungen
06 Haltung auf Trägerebene
     6.1 Umgang mit Widersprüchlichkeit
     6.2 Emotionsregulation
     6.3 Selbswirksamkeit
     6.4 Der Haltungsbegriff als Ausdruck gemeinsamer Überzeugungen
07 Wie sollte der "Haltungsbegriff" weiter diskutiert werden?
    7.1 Selbstvergewisserung und Verantwortung annehmen
    7.2 Wo stehe ich und wo wollen wir hin?
    7.3 Die eigene Subjektivität finden
    7.4 Haltung führt in die Einzigartigkeit als Individuums
08 Auflösung des praktischen Beispiels (aus Kapitel 2)
 

 

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